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Altbausanierung / Denkmalschutz |
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Kommunalarchiv Minden |
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Restaurierungsarbeiten an altem Landratsamt
teilweise abgeschlossen Halb und halb: Die Fassade am Klausenwall leuchtet bereits wieder in Weiß. An der Front des Kommunalarchivs in der Tonhallenstraße wird noch gearbeitet. Minden (MT-Langenkämper). Das restaurierte Kommunalarchiv kommt wieder zum Vorschein. Bis Mitte nächsten Jahres sollen die Arbeiten endgültig abschlossen sein. Die Gesamtkosten betragen 1,1 Millionen Euro. Monatelang war die Fassade verhängt, so als ob Verpackungskünstler Christo eigenhändig am Werk war. "Die alte Farbe musste abgestrahlt werden", erläutert Gerd Schake von der Kreisbauverwaltung. Für das Gerüst war auch eine Spur des Klausenwalls gesperrt. Der strahlend weiße Neuanstrich indessen lässt bereits erste Betrachter mit Blick auf die vom Straßenverkehr verdreckte Außenmauer des gegenüberliegenden Stadttheaters zweifeln, wie lange die Renovierung dem Schmutz trotzen mag. Doch entgegen ockerfarbenen oder gelblichen Anstrichen hält sich der Kreis Minden-Lübbecke als Auftraggeber mit der weißen Farbe an die Vorgaben des Denkmalschutzes. "Auch die Fensterinnenleibungen sind nun wieder weiß wie im Ursprungszustand", verweist Schake auf die Abstimmung mit den Denkmalbehörden. Wesentliche Teile der Renovierungsarbeiten sind auf dem Dach gelaufen. Statisch konstruktive Untersuchungen waren hier notwendig. Dort sei zuvor an dem vom Ende des 19. Jahrhundert stammenden Gebäude "vielfach geflickt" worden, so Schake weiter. Vom Landratsamt wandelte sich das Gebäude in der Tonhallenstraße zum Kreishaus, beherbergte dann das Straßenverkehrsamt und schließlich das Kommunalarchiv in gemeinsamer Trägerschaft des Kreises und der Stadt Minden. Kapazitätsprobleme, die mittlerweile für das Archiv aufgetreten waren, seien inzwischen gelöst, so Schake. Denn inzwischen seien die "Königsberger Stuben" inzwischen ins Preußen-Museum umgezogen. Copyright MINDENER TAGEBLATT / MT ONLINE 10.10.2002 www.mt-online.de |
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